Mittelrheinbrücke

Mittelrheinbrücke - Quelle: MWVLW RLP

So soll sie aussehen, die umstrittene Mittelrheinbrücke bei St. Goarshausen.

Das Gutachten - Verkehrliche Bewertung einer Brücken-, Tunnel- oder Fährverbindung im Mittelrheintal bei St. Goar - Gutachten für das Land Rheinland-Pfalz - des ISB der RWTH Aachen unter Leitung von Prof.Dr.Dirk Vallée kommt in praktisch allen untersuchten Bereichen zu falschen Ergebnissen.

Der Umstand des mangelhaften Vortrags ist gravierend, weil den im fernen Brasilia tagenden Unesco-Vertretern aus aller Welt das Gutachten der weltweit bekannten RWTH Aachen von hohen Repräsentanten der staatlichen Stellen in Rheinland-Pfalz vorgelegt wurde und dort als Entscheidungsgrundlage diente. Nur dadurch kam es zu dem Auftrag, einen Masterplan zur Brückenalternative zu erarbeiten.”

Quelle: Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein - Vizepräsident Europa Nostra

Eine Brücke stellt nicht die wirtschaftlich günstigste Lösung dar. Sie verbessert die Erreichbarkeit nicht für alle Verkehrsteilnehmer am besten und weist nicht als einzige denkbare Lösung keine Einschränkungen in der Akzeptanz und der Nutzbarkeit auf. Damit ist sie nicht am ehesten geeignet, eine Grundlage für eine zeitgemäße Verbesserung der strukturellen Situation im Mittelrheintal bei St. Goar darzustellen. Die durch sie verursachten visuellen Wirkungen im Welterbe-Gebiet werden in einer zeitgleich bei Prof. Wachten bearbeiteten Untersuchung behandelt.

Insgesamt sollte das Gutachten, bei gründlicher Analyse und objektiver Bewertung, die Vorteile des Erhalts bzw. Ausbaus der Fährverbindungen deutlich bestätigen.

Eine Heilung dieser unerfreulichen und das Welterbe bedenklich gefährdenden Situation kann nur durch eine gründliche Überarbeitung des Gutachtens bei deutlich geänderter Aufgabenstellung erfolgen. Das Ergebnis sollte der Unesco zum 1. Februar 2011 gemeinsam mit dem angeforderten Bericht zur Entwicklung eines Masterplans vorgelegt werden.

Quelle: Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein - Vizepräsident Europa Nostra
 

24h - Fähre jetzt!

Jeder soll den Rhein schnell, gut, kostenlos und jederzeit queren können. Mit einem konsequenten Ausbau der bestehenden Fährverbindungen im Tal der Loreley lässt sich eine dezentrale Rheinquerung so umsetzen, dass jeder zwischen Mainz und Koblenz etwas davon hat.

Denn wenn man eine Brücke für den Nutzer kostenlos haben will, kann man das Geld auch in die Fähren investieren und diese kostenlos für Anwohner anbieten und mindestens eine Fähre 24h/Tag fahren lassen.

Infrastruktur ist Ländersache !!!

Es ist Aufgabe des Landes für Infrastruktur zu sorgen, deshalb sollten Fähren zum Nulltarif fahren oder aber zumindest dem ÖPNV angeschlossen werden.

Verkehrsminister Hering

Die Behauptung von Verkehrsminister Hering, dass Fähren nicht hinreichend leistungsfähig seien, ist falsch.

Richtig ist: die Fähren sind nicht ausgelastet durch den real vorhandenen Verkehr.

Vorteile einer 24h - Fähre jetzt!

Maßnahmen sind sofort umsetzbar. Jeder Bürger hat einen unmittelbaren Nutzen. Man kann bedarfsgerechte Angebote machen. Die Fähren als Kulturgut des Mittelrheins bleiben erhalten. … … …